Rolex GMT-Master II – die Uhr der Weltreisenden
Eine Uhr die zwei Zeiten kennt
Es gibt Uhren die für einen Moment gemacht wurden. Und es gibt Uhren die für ein Leben gemacht wurden – für Menschen die ständig zwischen Zeitzonen wechseln, die morgens in New York aufwachen und abends in Tokio schlafen. Die Rolex GMT-Master II ist für diese Menschen gebaut worden – und hat dabei eine Ikonenhaftigkeit erreicht die weit über ihre ursprüngliche Zielgruppe hinausgeht.

Symbolbild
Die GMT-Master II ist heute eine der begehrtesten Rolex Modelle überhaupt – nicht weil so viele Menschen zwei Zeitzonen gleichzeitig ablesen müssen, sondern weil sie eine Kombination aus Funktion, Geschichte und Design verkörpert die in der Uhrenbranche ihresgleichen sucht.
Die Geschichte – geboren aus einer Partnerschaft mit Pan Am
Die Geschichte der GMT-Master beginnt 1954 – ein Jahr nach der Submariner. Rolex entwickelte die Uhr in enger Zusammenarbeit mit Pan American World Airways – der damals größten und prestigeträchtigsten Fluggesellschaft der Welt. Pan Am hatte ein konkretes Problem: ihre Piloten flogen regelmäßig über den Atlantik und mussten gleichzeitig die lokale Zeit am Zielort und die Heimatzeit im Cockpit im Blick haben. Eine normale Uhr konnte das nicht leisten.
Rolex löste das Problem elegant – mit einem zusätzlichen 24-Stunden-Zeiger der die zweite Zeitzone anzeigt und einer drehbaren zweifarbigen Lünette mit 24-Stunden-Einteilung. Die Lünette war in zwei Farben eingeteilt – eine Farbe für die zwölf Stunden des Tages, eine andere für die zwölf Stunden der Nacht. So konnte der Pilot auf einen Blick sehen ob es am Zielort Tag oder Nacht war.
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Die erste GMT-Master – Referenz 6542 – wurde 1954 eingeführt und sofort zum Standardequipment der Pan Am Piloten. Eine Uhr die im Cockpit einer Boeing 707 über dem Atlantik getragen wurde – das ist eine Geschichte die kein Marketing kaufen kann.
GMT-Master und GMT-Master II – der Unterschied
1983 führte Rolex die GMT-Master II ein – und mit ihr eine entscheidende technische Verbesserung. Bei der originalen GMT-Master war der 24-Stunden-Zeiger mit dem Stundenzeiger gekoppelt – wer die Heimatzeit einstellte musste auch die lokale Zeit neu einstellen. Das war unpraktisch beim Überqueren von Zeitzonen.
Die GMT-Master II löste dieses Problem durch eine entkoppelte Stundenzeigermechanik. Der Stundenzeiger kann nun unabhängig vom 24-Stunden-Zeiger in Stundenschritten verstellt werden – ideal um schnell auf eine neue Zeitzone umzustellen ohne die Heimatzeit zu verlieren. Das ist die eigentliche Stärke der GMT-Master II und der Grund warum sie die originale GMT-Master vollständig abgelöst hat.
Die Lünetten – eine Farbenlehre die Geschichte schrieb
Kein anderes Merkmal der GMT-Master II ist so sehr Teil der Popkultur geworden wie die zweifarbigen Lünetten. Jede Farbkombination hat ihren eigenen Spitznamen – vergeben von der Uhrenszene, übernommen von der ganzen Welt.
Die Pepsi Lünette – Blau und Rot – ist die bekannteste und traditionsreichste. Sie erinnert an die Farben der Pepsi Cola Dose und war die originale Farbkombination der ersten GMT-Master. Heute ist die Pepsi Lünette aus Cerachrom Keramik eines der begehrtesten Rolex Elemente überhaupt – die Referenz 126710BLRO ist auf dem Sekundärmarkt schwer zu bekommen und erzielt erhebliche Aufpreise.
Die Batman Lünette – Blau und Schwarz – wurde 2013 eingeführt und sofort nach dem Superhelden benannt. Ruhiger als die Pepsi, eleganter, vielseitiger kombinierbar. Die Batman ist heute ebenfalls ein begehrtes Sammlerstück.
Die Root Beer Lünette – Braun und Gold oder Braun und Schwarz – gibt es in Roségold und zweifarbiger Ausführung. Der Name kommt von der Ähnlichkeit mit den Farben des amerikanischen Root Beer Getränks. Die Root Beer ist die exklusivste und teuerste Variante der GMT-Master II Familie.
Die Sprite Lünette – Grün und Schwarz – wurde 2022 eingeführt und sofort nach dem grünen Erfrischungsgetränk benannt. Sie ist die neueste Ergänzung der GMT-Master II Familie und bereits jetzt schwer zu bekommen.
Das Werk – Kaliber 3285
Die aktuelle GMT-Master II läuft mit dem Rolex Kaliber 3285 – einem modernen Inhouse Werk das speziell für die GMT Funktion entwickelt wurde. Es bietet eine Gangreserve von 70 Stunden, ist gegen Magnetfelder geschützt durch die Verwendung von Parachrom Spirale und Nickel-Phosphor Escape-Rad, und trägt das Superlative Chronometer Zertifikat von Rolex mit einer Ganggenauigkeit von plus minus zwei Sekunden pro Tag.
Die unabhängige Stundenzeigermechanik – das Herzstück der GMT-Master II – ist in diesem Kaliber besonders elegant gelöst. Der Stundenzeiger kann bei laufender Uhr in Stundenschritten vor und zurück verstellt werden ohne den Minutenzeiger oder den 24-Stunden-Zeiger zu beeinflussen. Praktischer geht es nicht.
Berühmte Träger – von Piloten zu Präsidenten
Die GMT-Master II hat eine beeindruckende Liste berühmter Träger. Marlon Brando trug eine – und die Uhr die er im Film Apocalypse Now trug wurde 2019 für fast 2 Millionen Dollar versteigert. Clint Eastwood wurde mit einer GMT-Master fotografiert. Und unzählige Piloten, Geschäftsleute und Weltreisende haben die Uhr über Jahrzehnte als ihren täglichen Begleiter gewählt.
Diese Verbindung zur Welt der Reisenden und Abenteurer ist keine zufällige – sie ist tief in der DNA der Uhr verankert. Eine GMT-Master II am Handgelenk sagt ohne Worte dass ihr Träger die Welt kennt.
Mehr als zwei Zeitzonen
Die GMT-Master II kann tatsächlich drei Zeitzonen gleichzeitig anzeigen – die lokale Zeit über Stunden und Minutenzeiger, eine zweite Zeitzone über den 24-Stunden-Zeiger und die Lünette, und eine dritte Zeitzone wenn man die Lünette entsprechend einstellt. Für Vielflieger die regelmäßig zwischen drei Kontinenten pendeln ist das ein praktischer Vorteil der im Alltag spürbar ist.
Aber wie bei der Submariner gilt auch hier – die meisten Träger nutzen diese Funktion selten oder nie. Was bleibt ist eine Uhr die durch Design, Geschichte und Markenwert überzeugt. Und das reicht vollkommen.
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